Freunde braucht jeder
Dienstag, 23. Oktober 2007, 13:18
Dieses Wochenende hat mir wieder in Erinnerung gerufen, wie wichtig Freunde sind. Als ich noch zu Hause gewohnt habe, glaubte ich, keine Freunde zu brauchen. Ich fühlte mich unabhängig und für das Einzelgängertum geboren. Was ich nicht gesehen hatte war, dass es nicht meine eigenen Stärke war, sondern die meiner Familie. Sobald sie mir nach und nach wegstarb und ich auszog, war es vorbei mit dem „Ich brauche niemanden“. Plötzlich bemerkte ich, dass Einsamkeit weh tun kann. Trotzdem hatte sich in mir dieser irrige Glaube festgesetzt, dass ich schon allein klarkommen würde. Erst jetzt, viele Jahre später, weiß ich, dass dieser Glaube Unsinn ist. Freunde sind etwas wundervolles und auch, wenn sie weit weg sind und ich viele Kilometer zu ihnen fahren muß. so reicht doch oft die Gewissheit, dass sie da sind.
Es ist erstaunlich, wie sie Dinge, die einmal richtig gewesen sein mögen, sich so hartnäckig in einem festsetzen können. Es gibt noch so manche Dogmen und Meinungen, die ich mir wieder abgewöhnen muß, weil sie einfach mittlerweile überholt sind. Am schwersten wird das wohl mit meiner übertriebenen Vorsicht und meiner Phobie. Aber solange ich nicht raus habe, was sie mir damals gebracht haben, werde ich sie auch nicht ablegen können.
Es ist erstaunlich, wie sie Dinge, die einmal richtig gewesen sein mögen, sich so hartnäckig in einem festsetzen können. Es gibt noch so manche Dogmen und Meinungen, die ich mir wieder abgewöhnen muß, weil sie einfach mittlerweile überholt sind. Am schwersten wird das wohl mit meiner übertriebenen Vorsicht und meiner Phobie. Aber solange ich nicht raus habe, was sie mir damals gebracht haben, werde ich sie auch nicht ablegen können.